Der PST-R ® ist eine Persönlichkeitsstrukturanalyse, die das Institut für praktische Psychologie unter der Leitung von Prof. Dr. Dieterich entwickelt hat und vom Institut kontinuierlich weiterentwickelt wird.

Als Grundlage für den PST-R dienen Erkenntnisse aus der differentiellen Testpsychologie (16PF, Eysenck, FPI), die Prof. Dr. M. Dieterich mit einem eigens dafür entwickelten tiefenpsychologischen Verfahren (Hintergrund der Ansätze von Berne, Adler usw.) verbunden hat.

Durch die objektiven und umfassenden Ergebnisse ist dieser Test sehr breit einsetzbar. So kann er für Unternehmensberatung, Personalberatung und Supervision ebenso eingesetzt werden wie für Einzelberatung und in der Paar- und Beziehungsberatung.

 

 

Persönlichkeit erfassen und Entwicklungspotential erkennen

 

 

Mit dem PST-R ® können zu unterschiedlichen Zeiten

entstandene Persönlichkeitsmerkmale gemessen werden.

Zu Grunde liegt das Modell des Baumes,

welcher unterschiedliche Baumringe,

ältere und jüngere Schichten hat.

 

 

Wir unterscheiden zwischen den Wesenszügen,

der Grundstruktur und der Tiefenstruktur des

Menschen. Durch die Messung der einzelnen

Schichten ist der PST-R ® ein

qualifizierter förderdiagnostischer Test.

Er gibt Auskunft über Bereiche, die noch Lern-

bzw. Förderpotenzial beinhalten.

Die nebenstehende Abbildung zeigt modellhaft

vier konzentrische Kreise die die einzelnen

Strukturen verdeutlichen sollen.

 

 

 

Im Nachfolgenden sollen die einzelnen Ebenen -die Unterscheidung mehrerer Ebenen der Persönlichkeit- noch etwas näher vorgestellt werden.

 

 

 

 

 

 

Damit sind diejenigen Anteile der Persönlichkeit gemeint, die schon seit langer Zeit (d.h. seit der frühen Kindheit) zu dem betreffenden Menschen gehören bzw. teilweise vererbt worden sind. Sie sind demzufolge sehr stabil und hier ist dann auch Veränderung häufig nur schwer möglich. Da diese Persönlichkeitsdimensionen in der (frühen) Kindheit entstanden sind, gehören sie also zu den inneren „Jahresringen“.

 

Die Tiefenstruktur beschreibt ob

ein Mensch sachlich oder eher

warmherzig, korrekt oder eher

unkonventionell ist. Nach außen

hin muss diese Struktur aber nicht

immer direkt wahrnehmbar sein.

Der Mensch kann sogar nach

außen hin ganz gegenteilige

Wesenszüge aufzeigen. Solche

Unterschiede erklären dann auch

oftmals eine gewisse Spannungen

in dessen Leben.

 

 

 

 

 

 

 

Der mittlere Kreis des Modells hat sich im Laufe der Jahre entwickelt und ist auch verhältnismäßig stabil, jedoch es manchmal doch möglich ist, hier noch Veränderungen zu bewirken. Die Grundstruktur gibt darüber Auskunft, ob ein Mensch anderen Menschen gegenüber eher introvertiert (verschlossen) oder extrovertiert (aufgeschlossen) ist, sowie über seine emotionale Beweglichkeit. Auch hier muss die Struktur nicht direkt nach außen hin sichtbar sein.

So gesehen kann man die vier Kreise auch als «Jahresringe» betrachten, die nacheinander entstanden sind.

 

 

 

 

 

 

 

Der äußerste Kreis zeigt Persönlichkeitsmerkmale, die von anderen Menschen am ehesten wahrgenommen werden. Sie sind aktuelle, in jüngster Zeit entstandene sichtbare Charakterzüge und deshalb noch gut veränderbar.

Sprich, sie wurden später erlernt und können jederzeit auch wieder verlernt (geändert) werden.

Hier werden Variablen gemessen wie:

Normgebundenheit, Psychische Belastbarkeit , Abhängigkeit von Menschen , Kontaktaufnahme und Wachsamkeit /Offenheit.

 

 

 

 

 

 

 

Die Kontrollüberzeugung, sind in der Kindheit entwickelte und erlernte Überzeugungen, wie der Mensch an eine Situation herangeht oder sie beurteilt. Sie können auf der Ebene der "Grundstruktur" angesiedelt werden.

Jeder Mensch hat unterschiedlichste Begründungen für sein Verhalten und dessen Folgen.

 

Kontrollüberzeugungen sind generalisierte Erwartungen die

sich dadurch unterscheiden, ob

1. die Kontrolle über den Zusammenhang zwischen Handlung

und Ergebnis in der eigenen Person gesehen wird:

→ Internale Kontrollüberzeugung, oder

2. die Kontrolle über den Zusammenhang zwischen Handlung

und Ergebnis außerhalb der eigenen Person gesehen wird:

→ Externale Kontrollüberzeugung.

 

Hier wird also aufgezeigt, ob sie das Ergebnis ihres Tuns eher von sich selbst oder von äußeren Umständen abhängig machen.

Sozusagen „Wer hat die Kontrolle über mein Leben?“ Ich oder andere?

Außerdem gelten hier die externalen und internalen Kontrollüberzeugen auch als Parameter der Leistungsmotivation und die damit verbundenen Motivationen.

 

Die externale Kontrollüberzeugung wird dann nochmals in 2

Anteile aufgeteilt:

Wie viel schreibe ich dem Schicksal, dem Göttlichen… (C =

Chance) zu und

wie viel den anderen Menschen (P = powerfull others).

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