Weiterbildung

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

„Die Traumaarbeit...

...ist vollendet, wenn die Persönlichkeit in der Lage ist, Erinnerungen und Gefühle im Zusammenhang mit dem Trauma bewusst hervorzurufen, ohne ihnen verhaftet zu bleiben." (Fischer-Riedesser).

 

Diese Weiterbildung

vermittelt durch praxisnahe Seminare Kenntnisse und Fähigkeiten zur Behandlung traumatisierter Menschen. Einen inhaltlichen Schwerpunkt bildet die Behandlung komplexer Traumatisierung mittels Verfahren, die mit „inneren Anteilen" arbeiten. Hier werden Ihnen die Psychodynamisch-imaginative Traumatherapie PITT von Luise Reddemann und die therapeutischen Ansätze von Michaela Huber vertraut gemacht und Sie lernen gängige Stabilisierungsmethoden kennen.

 

In Kleingruppen

ist die Möglichkeit gegeben, sich mit eigenen Themen auseinanderzusetzen und sich selbsterfahrungsbezogen in der praktischen Umsetzung des Erlernten zu üben. Darüber hinaus soll die Möglichkeit geboten werden, eigene Arbeitserfahrungen einzubringen und zu reflektieren.

Diese Ausbildung ersetzt allerdings keine Eigentherapie und setzt eine Grundstabilität voraus.

 

Das Ziel

der Ausbildung ist es, mit Traumatisierten arbeiten zu können und den Klienten kognitive und körperliche Ressourcen zu vermitteln, die ihnen neue Handlungsmöglichkeiten in ihrem Leben aufzeigen. Wir möchten Ihnen eine "schlanke Weiterbildung" anbieten, die sich ohne weitere Auflagen oder Prüfungsstress auf das Wesentliche konzentriert.

 

 

Inhalte der Ausbildung:

 

Block 1 – Grundlagenseminar

  • Geschichte der Psychotraumatologie
  • Definition des Begriffs Trauma und Diagnostische Kriterien
  • Die Säulen der Identität und Basisannahmen
  • Bausteine der traumatherapeutischen Arbeit nach Luise Reddemann/PITT und Michaela Huber

- Vertrauensbasis und Information

- Stabilisierung

- Bearbeitung

- Transfer und Ablösung

 

Block 2 – „Ressourcenorientierte Stabilisierung“ und „spezielle

                   Gesprächsführung“ in der Arbeit mit Traumatisierten

  • Stabilisierung
  • Spezielle Gesprächsführung:
  • Auseinandersetzung im geschützten Dialog ermöglichen Umgang mit Schuld, Scham und Wut, Suizidalität, Notfälle und Krisenintervention

 

Block 3 – Trauma in Familien

  • Primäre und sekundäre Traumatisierung in Familien
  • Trauma und Bindungsstörungen

 

Block 4 – Bausteine der traumatherapeutischen Arbeit

  • Trauma-Synthese und Bearbeitung

- Darstellung und Einüben unterschiedlicher Stabilisierungstechniken

- Äußere Sicherheit und Innere Sicherheit

- Distanzierungstechniken

 

Block 5

  • Abschied und Neuorientierung
  • Psychohygiene
  • Mitgefühl und Achtsamkeit in der Arbeit mit sich selbst und Traumatisierten

 

 

Absolventen der Fortbildung

erwerben die Fähigkeit:

  • Traumatisierungen zu erkennen und diagnostisch einzuordnen
  • geeignete Interventionen im Sinne von Entlastung, Stabilisierung und Ressourcenbildung anzuwenden
  • schrittweisen Umgang mit belastendem Material bis zur behutsamen Durcharbeitung
  • verschiedene traumaspezifische Übungen und kreativen Techniken anzuwenden
  • einen eigenen und persönlichen Zugang zum Thema "Bindungs-Trauma" im therapeutischen Kontext

 

In dieser Fortbildung wird das notwendige Grundwissen zum Thema Psychotraumatologie vermittelt. Durch traumatische Erlebnisse können sich verschiedene Störungsbilder einstellen, die während des Unterrichts nahegebracht und erklärt werden. Die Grundlage der Traumatherapie ist das Schaffen einer stabilen, sicheren Basis für die Betroffenen, von der aus behutsam das traumatische Ereignis bearbeitet und letztendlich in die Persönlichkeit und den Lebensprozess integriert werden kann. So wird Heilung und Ganz-Sein wieder möglich.

Denn - nur die Zeit allein heilt keine Wunden!

 

Die Weiterbildung wird geleitet

von der Trauma-Therapeutin Debra Burns-Merget. Mit ihren praktischen Erfahrungen aus den Bereichen ambulanter und stationärer (systemischer) Beratung, Psychotherapie und Traumatherapie mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen und ihrer großen Bandbreite an Wissen und praktischen Handlungskompetenzen in der Familientherapie, wird von ihr der Unterricht motivierend, strukturiert und abwechslungsreich gestaltet.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Seminarleitung:

Debra Burns-Merget

Diplom-Sozialpädagogin (FH)

Heilpraktikerin für Psychotherapie

Familientherapeutin / Zertifizierte Systemische Therapeutin (SG)

Traumatherapeutin und Dozentin für Integrale Traumatherapie und Systemische Therapie

Ego-State-Therapie / Weiterbildung bei Jochen Peichl

Weiterbildung bei Ellert Nijenhuis: Traumabezogene Dissoziationen der Persönlichkeit

Supervisorin und Coach (DGSF)

Marte Meo-Therapeutin

Trainerin und Coach für Stressbewältigung und Achtsamkeit

 

Ort:

Heilpraktisches Zentrum für Psychotherapie MainKinzig - Claudia Eckert

Innerer Ring 1 (Eingang im Innenhof), 63486 Bruchköbel

 

Uhrzeiten:

Samstag: 9:30 Uhr bis 18:30 Uhr

Sonntag: 9:00 Uhr bis 16:00 Uhr

 

Termine 2018:

1. Modul: 10.+ 11.03.2018

2. Modul: 28.+ 29.04.2018

3. Modul: 23.+ 24.06.2018

4. Modul: 11.+ 12.08.2018

5. Modul: 22.+ 23.09.2018

 

Termine 2019:

Nächste Weiterbildung ist im Frühjahr 2019 geplant!

Termine werden demnächst bekannt gegeben...

 

Kosten:

Pro Seminar 230,- € oder alternativ monatliche Zahlung von März 2018 - Oktober 2018 in 8 Monatsraten à

144,- € zahlbar per Dauerauftrag (immer zum ersten jeden Monats)

Alle angegebenen Preise sind Endpreise. Gemäß § 4 Nr. 21 a)bb) des Umsatzsteuergesetzes erhebe ich keine Umsatzsteuer

und weise diese daher auch nicht aus.

 

Anmeldung oder

unverbindliche Platzreservierung:

Kontaktformular

Mail: info@psychotherapie-eckert.de

Tel.: 06181 - 440 66 95

Bitte beachten Sie, dass die Teilnehmerzahl begrenzt ist.

Anmeldungen werden in der Reihenfolge ihres Eingangs berücksichtigt.

 

Zertifikat:

Am Ende der Fortbildung wird ein schulinternes Zertifikat ausgehändigt.

 

 

 

 

Ein Trauma

ist eine seelische Wunde, die auf ein oder mehrere Ereignisse zurückgeht. Im Zustand von extremer Angst und absoluter Hilflosigkeit ist der Mensch häufig außerstande, diese traumatische Erfahrung vollständig zu verarbeiten und diese in sich zu integrieren. Bewusst oder unbewusst vermeidet er Personen, Situationen, Themen und sogar Gefühle, die ihn an das Trauma erinnern könnten. Nicht selten liegen die traumatischen Ereignisse in der Kindheit und können gar nicht mehr bewusst nachvollzogen werden. Ein Teil der im Schock mobilisierten Energie bleibt wie eingefroren im Inneren gebunden. Gelingt es dem Betroffenen, die Prozesse wieder schrittweise zu vervollständigen, so kann er zu seinen angeborenen, lebenswichtigen

Reaktionsmöglichkeiten wieder Zugang finden und so seine volle Lebensenergie zurückgewinnen. Ein Trauma ist in diesem Sinne keine Krankheit, sondern ein Überlebensprozess, der nicht zum Abschluss gebracht wurde.

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Quellenangabe Bildmaterial: v.o.n.u. © Claudia Brefeld/pixelio.de, © Debra Burns-Merget